Unternehmungen der Organisations-Gruppe:
Gabi, Inge, Rainer, Heinz
Datum | Unternehmung | Zahl der TN laut Liste |
12.05.22 | Bio-Hof Rinklin | 22 |
12.07.22 | Kunst bei Gerhard Birkhofer (Radfahrt) | 27 |
14.09.22 | Boule | 16 |
15.11.22 | Schulführung | 43 |
18.01.23 | Ski-Museum Hinterzarten | 20 |
16.03.23 | Güterbahnhofareal | 30 |
16.05.23 | Wasser in der Wiehre | 15 |
12.07.23 | Boule | 18 |
12.09.23 | Weinbauinstitut | 15 |
15.11.23 | Europaparkstadion | 25 |
09.01.24 | Robert-Bosch College UWC | 28 |
14.03.24 | Uhrenmuseum St. Märgen | 25 |
14.05.24 | Weltacker Mundenhof | 20 |
23.07.24 | St Lioba | 24 |
09.10.24 | Boule | 19 |
14.11.24 | OFF | 13 |
16.01.25 | Museum für Neue Kunst | 30 |
25.03.25 | Kaffee-Rösterei | 15 |
27.05.25 | Opfinger Mooswald | 16 |
24.07.25 | Boule | 22 |
11.09.25 | Weinwanderung | 12 |
11.11.25 | VAG | 30 |
15.01.26 | Theaterwerkstätten | 30 |
05.03.26 | Kloster/Bibliothek St. Peter | 19 |
12.05.26 | Dokumentationszentrum Freiburg | 30 |
Wie zu sehen haben wir seit vier Jahren ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Da war sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Die drei Bilder geben einen kleinen Einblick vom Besuch des Weinbauinstituts, des Uhrenmuseums in St. Märgen und im Kloster St. Peter. Neue Jung-Pensionärinnen sind herzlich willkommen. Sendet eine Mail an Heinz Epping (heinz.epping@web.de) und ihr seid dabei.
Rainer Schoenfeld
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.
Januar 2023
Pensionäre zu Besuch bei Georg Thoma
20 betagte Staudisenior*innen trafen sich im Skimuseum Hinterzarten mit der Skilegende Georg (Jörgle) Thoma um festzustellen, dass er trotz seines Alters von 85 Jahren eine Energie ausstrahlte, geistige und körperliche Fitness zeigte, die neben seiner Spitzbübigkeit alle sehr stark beeindruckte. „Ich bin der Georg“ stellte er von Anfang an klar und setzte damit den entspannten Ton für die gesamte Veranstaltung.
Seine Erklärungen zu den vielen Ausstellungsobjekten rund um den Skilauf im Schwarzwald waren kenntnisreich und mit vielen witzigen Kommentaren versehen. Das Grundmuster seines Lebens ist der Gegensatz vom heimatverbundenen, scheinbar naiven und ahnungslosen Hütebub und der großen, weiten und modernen Welt, in die er dank seines sportlichen Talents hineingesprungen war. Diesen Gegensatz nutzt er heute für seine humorvollen und ironischen Rückblicke, in denen der kleine Georg die großen Autoritäten gewitzt vorführt. Er, der politisch „hinterm Mond“ aufwuchs (seine Arbeitsstelle als Hütebub nach der Volksschule war der abseits gelegene Wunderlehof, später der Postbote für das weite Feldberggebiet) und hauptsächlich badischen Dialekt sprach, wurde mit einer Rede Walter Ulbrichts zum Sozialismus konfrontiert („das ist doch alles anders als bei mir zu Hause, das interessierte mich nicht“) oder dem norwegischen König vorgestellt, dessen Rang ihn beeindruckte, dessen Geschenke er aber „nicht brauchte“. Er brauchte überhaupt nicht viel in seinem Leben, er blieb immer bescheiden und bei sich. Ohne Geld ging es aber auch nicht, „es geht immer ums Geld“, meinte er.
Sein größter Triumpf war der überraschende Olympiasieg in der Nordischen Kombination 1960 in Squaw Valley. Von einem auf den anderen Tag stand er im Rampenlicht, das er eigentlich scheute. Er ertrug die neue Rolle geduldig, wie er immer alle Herausforderungen nie in Frage stellte: „Ich hab’s halt gemacht“. Manchmal widersetzte er sich auch. Als er 1960 zum „Sportler des Jahres“ gewählt wurde, ertrug er die für ihn sehr lange Lobesrede des damaligen Ministerpräsidenten von Baden – Württemberg Kiesinger noch. Dann trat er vor die Riege der auf ihren Auftritt wartenden Honoratioren, bedankte sich für den Preis und verkündete dann: „Ich fahre jetzt nach Hause“.
Bei Kaffee und Kuchen erzählte er noch einige persönliche Episoden und bescherte uns damit einen wunderbaren Nachmittag. Der zum sehenswerten Skimuseum umgebaute Hugenhof und der nur Tage zuvor gefallene Schnee trugen auch zur gehobenen Stimmung unter den Teilnehmer*innen bei.
Rainer Schoenfeld